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Breitbandförderprogramm des Bundes

Bis zum Jahr 2022 wird der Landkreis Oberhavel rund 40 Millionen Euro aus Bundes,- Landes- und kreiseigenen Mitteln in die Errichtung von zukunftsfähigen, breitbandigen Telekommunikationsnetzen investieren. Dabei werden die sogenannten weißen Flecken in den Oberhaveler Kommunen mit der Glasfasertechnologie FTTH (Fibre to the home) erschlossen. Mit der Unterzeichnung des Vertrages zwischen dem Landkreis Oberhavel und der Telekom Deutschland GmbH, hat das Unternehmen 36 Monate Zeit, um die letzten weißen Flecken auf Oberhavels Landkarte verschwinden zu lassen.

In regelmäßigen Abständen werden Sie an dieser Stelle über den Projektfortschritt informiert.

Minister Steinbach (Bildmitte) überreicht den Breitband-Fördermittelbescheid an den Landkreis Oberhavel.

© Landkreis Oberhavel


 

Allgemeine Ausführungen

Eine flächendeckende leistungsfähige Breitbandinfrastruktur ist von elementarer Bedeutung für eine zukunftsfähige und nachhaltige Entwicklung des Landkreises Oberhavel. Für die weitere Steigerung der Lebensqualität und Entwicklung der wirtschaftlichen und touristischen Strukturen kommt dem Ausbau mit zukunftsfähigen Telekommunikationsnetzen eine Schlüsselfunktion zu. Denn der kontinuierliche Ausbau stellt eine entscheidende Rahmenbedingung für die Ansiedlung neuer und die Erweiterung bestehender Unternehmen dar und befördert Innovationen. Auch mit Hinblick auf die immer größer werdenden Datenübertragungsraten ist ein weiterer Ausbau der Breitbandinfrastruktur erforderlich, um die Region lebenswert für ihre Einwohnerinnen und Einwohner und wettbewerbsfähig für die hiesige Wirtschaft zu halten. Darüber hinaus ist unbestritten, dass der digitalisierte Fortschritt Voraussetzung für die Sicherung und Verbesserung der Daseinsvorsorge ist. Schon heute bieten technische Anwendungen im Bereich der Mobilität und Telemedizin vor allem in ländlichen Räumen Lösungsansätze, um die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger zu erhalten und zu verbessern.

Dies hat der Landkreis Oberhavel früh erkannt und sich erfolgreich um Bundesfördermittel im Rahmen der Richtlinie "Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland" für den Ausbau leistungsfähiger Breitbandnetze bemüht.

Kabel für die Breitbandversorgung.

© Jörg Lantelme - stock.adobe.com

Zweck der Förderung ist die Unterstützung eines effektiven und technologieneutralen Breitbandausbaus zur Erreichung eines nachhaltigen sowie zukunfts- und hochleistungsfähigen Breitbandnetzes (Next Generation Access Netz - NGA) in unterversorgten Gebieten, die derzeit nicht durch ein NGA-Netz versorgt sind (sogenannte "Weiße Flecken") und in denen in den kommenden drei Jahren von privaten Investoren kein NGA-Netz errichtet wird.

In einem europaweiten Vergabeverfahren wurde die Telekom Deutschland GmbH als Partner für den Breitbandausbau im Landkreis Oberhavel ermittelt. Der Ausbau erfolgt zu 100 Prozent mit der zukunftsweisenden Glasfasertechnologie (FTTB/H). Für die Umsetzung ist ein Realisierungszeitraum von 36 Monaten ab Vertragsunterzeichnung vorgesehen. Die Vertragsunterzeichnung erfolgte am 18.07.2019.

Die berechnete Wirtschaftlichkeitslücke und damit der Auftragswert beträgt 39.662.687,28 Euro. Der Eigenmittelbeitrag des Landkreises Oberhavel beträgt dabei 3.966.267,73 Euro.


Unterstützung durch den Bund

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur unterstützt den Landkreis Oberhavel bei der Umsetzung dieses Vorhabens insgesamt mit einer nicht rückzahlbaren Zuwendung im Rahmen einer Projektförderung als Anteilsfinanzierung in Höhe von 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben mit insgesamt bis zu 19.831.343 Euro.

Unterstützung durch das Land Brandenburg

Die Investitionsbank des Landes Brandenburg unterstützt den Landkreis Oberhavel bei der Umsetzung dieses Vorhabens insgesamt mit einer nicht rückzahlbaren Zuwendung im Rahmen einer Projektförderung als Anteilsfinanzierung in Höhe von 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben mit insgesamt bis zu 15.865.075 Euro.

Ziele

Ziel der Maßnahmen ist es, unterversorgte Gebiete (sogenannte "Weiße Flecken") im gesamten Landkreis Oberhavel mit der Glasfasertechnologie zu erschließen. Diese Gebiete befinden sich sowohl in den ländlich geprägten Regionen von Oberhavel, als auch in Innenstadtbereichen und Randlagen. Insgesamt sollen nahezu 10.000 Haushalte und 69 Schulen sowie Unternehmen zuverlässig mit gigabitfähigen Glasfaseranschlüssen erschlossen werden. Dazu werden mehr als 2.300 Kilometer Glasfaser neu verlegt und nahezu 400 Kilometer Tiefbau realisiert.

Verfolgen Sie hier den Projektfortschritt

Mit Vertragsunterzeichnung begann die Realisierung des Vorhabens. In einer Veranstaltung mit den Vertreterinnen und Vertretern der kreisangehörigen Städte und Gemeinden hat das Projektteam der Telekom Deutschland GmbH am 12.12.2019 erstmalig über den Projektverlauf informiert. Die Umsetzung des Vorhabens erfolgt in zwölf sogenannten Ausbauclustern. Derzeit erarbeitet die Telekom eine detaillierte Strukturplanung für jedes dieser Ausbaugebiete. Im Vorfeld des Ausbaus ist die Mitwirkung der Einwohnerinnen und Einwohner in den "Weißen Flecken" entscheidend. Um die Telekom in die Lage zu versetzen, die notwendigen Ausbauarbeiten vorzunehmen, muss ein Auftrag zur Herstellung eines Kommunikationsnetzes in Förder- und Bestandsgebieten an die Telekom Deutschland GmbH ausgefüllt und versendet werden. Dieses wird in Kürze gemeinsam mit einem erklärenden Begleitschreiben des Landkreises Oberhavel an die Bürgerinnen und Bürger versandt, die in den geförderten Ausbaugebieten leben.

Ein leeres Musterformular finden Sie hier. Ein ausgefülltes Formular als Beispiel gibt es hier.

Das Formular wird Ihnen in zweifacher Ausführung bereitgestellt. Ein Exemplar senden Sie bitte an die Telekom zurück, das zweite ist eine Kopie für Ihre eigenen Unterlagen.


Die Ausbaucluster

Der Breitbandausbau erfolgt anhand von sogenannten Ausbauclustern. Insgesamt ist der Landkreis Oberhavel in zwölf solcher Cluster eingeteilt. Dabei hat sich unser Projektpartner, die Telekom, nicht nur an den Städte- und Gemeindegrenzen orientiert, sondern vor allem an der bereits bestehenden technischen Infrastruktur und den Vorwahlbereichen.

Breitbandausbau in Oberhavel.

© puehringer - stock.adobe.com

Für das Jahr 2020 ist geplant, die Zustimmung der Grundstückseigentümer für die ersten vier Ausbaucluster einzuholen und sukzessive mit dem Ausbau zu beginnen. Erschlossen werden dabei jeweils die "weißen Flecken", also nicht unbedingt die kompletten Ortschaften, da es zum Teil bereits ein bestehendes Netzangebot gibt.

In folgender Reihenfolge werden die Ausbaugebiete mit Glasfaser erschlossen werden:

  1. Ausbaucluster: Ortsnetze 033053 (Zehlendorf) und 033054 (Liebenwalde)
  2. Ausbaucluster: Ortsnetze 033087 (Bredereiche), 033089 (Himmelpfort) und 033093 (Fürstenberg/Havel)
  3. Ausbaucluster: Ortsnetze 033082 (Dollgow, Großwoltersdorf, Menz, Neuglobsow, Zernikow), 033080 (Burgwall, Marienthal, Ribbeck, Tornow, Zabelsdorf), 033083 (Schulzendorf)
  4. Ausbaucluster: Ortsnetze 033084 (Großmutz, Gutengermendorf, Häsen), 033085 (Seilershof) und 033086 (Grieben)

Alle, die ihr Einverständnis erteilen, werden innerhalb der nächsten Monate unentgeltlich an das Glasfasernetz angeschlossen.

Entsprechend des weiteren Planungsstandes werden wir Sie an dieser Stelle über die weiteren Ausbaucluster informieren.

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